In der Zeit der Weimarer Republik wurden nach amtlicher Statistik 1141 Todesurteile ausgesprochen, von denen 184 vollstreckt wurden. Bekannte Hingerichtete sind unter anderem:
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7. August 1920: Otto Perleberg (* 5. Dezember 1890 in Menitz bei Schönlaken), Zugräuber, wegen des absichtlichen Entgleisenlassen eines Zuges bei Schneidemühl am 20. Januar 1919, wobei achtzehn Personen starben und mehr als dreihundert verletzt wurden, festgenommen, zum Tode verurteilt und hingerichtet.[16]
27. August 1921: Friedrich Schumann (* 1. Februar 1893 in Spandau), am 13. Juli 1920 von der Schwurgerichtskammer des Landgerichts III in Berlin-Moabit wegen mindestens sechs Morden, elf Mordversuchen und mehreren Vergewaltigungen, sechsmal zum Tode, zu lebenslangem Zuchthaus und zu zahllosen Nebenstrafen verurteilt. Am 27. August 1921 um 6 Uhr morgens im Strafgefängnis Plötzensee mit dem Fallbeil hingerichtet.
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6. Januar 1922
http://matthias-blazek.eu/die-liebe-not-der-scharfrichter/
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19. April 1922: Franz Heising (* 22. Mai 1895 in Warendorf), Schlosser, wegen Raubmord, begangen an drei Zechenbeamten am 24. August 1920 in Erkenschwick bei Bochum, zum Tode verurteilt und hingerichtet.
19. April 1922: Alex Kley (* 2. August 1887 in Bielefeld), wegen Raubmord, begangen an drei Zechenbeamten am 24. August 1920 in Erkenschwick bei Bochum, zum Tode verurteilt und hingerichtet.
19. April 1922: Wilhelm Müller (* 26. Februar 1888 in Alten-Essen), Schlosser, wegen Raubmord, begangen an drei Zechenbeamten am 24. August 1920 in Erkenschwick bei Bochum, zum Tode verurteilt und Hingerichtet.
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6. Dezember 1922: Otto Rathke (* 30. September 1898 in Praust bei Danzig), Arbeiter, wegen Raubmordes, begangen am 24. Mai 1921 an dem russischen Rückwanderer Josef Drosdowski (* 10. Oktober 1877 in Ihumen bei Minsk) in Straschin-Prangschin, zum Tode verurteilt und hingerichtet.
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29. Dezember 1923:
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24. Juni 1924: Rupert Fischer, wegen des gemeinschaftlich begangenen Mordes an seiner Ehefrau zum Tode verurteilt und im Hof des Landgerichtsgefängnisses Landshut mit dem Fallbeil hingerichtet. Scharfrichter Johann Reichart [17]
24. Juni 1924: Andreas Hutterer, wegen Beteiligung am Mord an der Frau von Rupert Fischer zum Tode verurteilt und im Hof des Landgerichtsgefängnisses Landshut mit dem Fallbeil hingerichtet.
Scharfrichter Johann Reichart [17]
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15. April 1925: Fritz Haarmann (* 25. Oktober 1879 in Hannover), am 19. Dezember 1924 zum Tod verurteilt, am frühen Morgen des 15. April 1925 im Hof des Gerichtsgefängnis Hannover mit dem Fallbeil hingerichtet.
24. April 1925: Anna Schellhardt (* um 1893), wegen Mordes an ihrer zehnjährigen Tochter zum Tode verurteilt und in Gera durch Scharfrichter Gröpler aus Magdeburg mit dem Beil hingerichtet.[18]
24. April 1925: Otto Seifert, Zimmermann, wegen Mordes an seinem Schwiegervater zum Tode verurteilt und in Gera durch Scharfrichter Gröpler aus Magdeburg mit dem Beil hingerichtet.[18]
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15. Februar 1926: Josef Jakubowski (* 8. September 1895 in Utena), Landarbeiter, wegen Kindsmordes (den er nicht begangen hatte) festgenommen, am 26. März 1925 vom Landgericht Neustrelitz zum Tode verurteilt und in der Landesanstalt Neustrelitz-Strelitz mit dem Handbeil hingerichtet.
2. Juli 1931: Peter Kürten (* 26. Mai 1883 in Mülheim am Rhein), am 22. April 1931 von einem Düsseldorfer Schwurgericht wegen Mordes in neun Fällen neun Mal zum Tode verurteilt, im Kölner Gefängnis Klingelpütz mit dem Fallbeil hingerichtet.



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