Freitag, 13. September 2019

06 - Gerichtsgefängnis Weimar / Amtsgericht Weimar

Die Hinrichtungsmaschine, eine Guillotine mit Holzgerüst, stammte noch aus dem alten Zuchthaus in der Mitte der Stadt. 1858 vom Großherzogtum angeschafft, war sie selten, alle zwei Jahre einmal, in Gebrauch gewesen, um Todesstrafen zu vollstrecken. 

Ein Weimarer Tischlermeister spezialisierte sich auf die Montage. Immerhin hatten die Architekten des neuen Landgerichts, das während des Ersten Weltkrieges in der damaligen Watzdorfstraße (heute Carl-von-Ossietzky-Straße) erbaut wurde, einen geschlossenen Lichthof für Hinrichtungen mit konzipiert.











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