Fotos aus dem 3. Reich dienen ausschließlich der geschichtlichen AufKlärung / Photos from the 3rd Reich used exclusively for the historical information. Die deutsche Geschichte kann man nicht todschweigen !
Mittwoch, 9. Oktober 2019
1933 - 1934 - Opfer von Justizmorden
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Todesopfern_des_nationalsozialistischen_Terrors_w%C3%A4hrend_der_Machteroberungsphase_1933/1934
Josef Büchler (gest. 5. August 1933 in Butzbach), Steinhauer, wegen eines Zusammenstoßes von SA-Mitgliedern und Anhängern der Eisernen Front am 25. Februar 1933 in Lindenfels wegen Landfriedensbruchs und Totschlags zum Tode verurteilt und am 5. August 1933 in Butzbach hingerichtet[215]
Josef Engel (geb. 1905; gest. 30. November 1933 in Köln), Fensterputzer, Kommunist, Mitglied des Rotfrontkämpferbundes, am 22. Juli 1933 wegen der angeblichen Beteiligung an der am 24. Februar 1933 erfolgten Ermordung der SA-Leute Winand Winterberg und Walter Spangenberg vom Kölner Schwurgericht zum Tode verurteilt und im Gefängnis Klingelpütz mit dem Handbeil hingerichtet
Kurt Gerber (geb. 1909/1910; gest. 28. November 1933 in Breslau), Maler, Reichsbannermitglied, vom Breslauer Sondergericht in einem ungewöhnlichen Fall von Schnelljustiz am 31. Oktober zum Tode verurteilt, nachdem er am 25. Oktober 1933 den SA-Mann Doktor mit einem Messer tödlich verwundet hatte, dann ohne Berufungsmöglichkeit im November enthauptet
Hermann Hamacher (geb. 1911; gest. 30. November 1933 in Köln), Arbeiter, Kommunist, wegen der angeblichen Beteiligung an der Ermordung von SA-Leuten im Gefängnis Klingelpütz mit dem Handbeil hingerichtet
Heinrich Horsch (geb. 1908; gest. 30. November 1933 in Köln), Arbeiter, Kommunist, am 22. Juli 1933 wegen der angeblichen Beteiligung an der am 24. Februar 1933 erfolgten Ermordung der SA-Leute Winand Winterberg und Walter Spangenberg vom Kölner Schwurgericht zum Tode verurteilt und im Gefängnis Klingelpütz mit dem Handbeil hingerichtet
Richard Hüttig (geb. 18. März 1908; gest. 14. Juni 1934 in Berlin-Plötzensee). antifaschistischer Widerstandskämpfer, mit einem Handbeil unter freiem Himmel enthauptet
Peter Huppertz (gest. 27. März 1934 in Düsseldorf), Arbeiter, wegen der angeblichen Beteiligung an der Ermordung des SS-Scharführers Kurt Hilmer im Jahr 1932 in der Strafanstalt Ulmer Höh mit dem Handbeil hingerichtet
Gustav Lange (gest. 20. März 1934 in Königsberg), wegen der angeblichen Ermordung eines SA-Mannes vom Schwurgericht Königsberg zum Tode verurteilt und hingerichtet[217]
August Lütgens (geb. 16. Dezember 1897 in Lübeck; gest. 1. August 1933 in Altona), Kommunist, durch Enthaupten hingerichtet
Otto Lukat (geb. 28. April 1904 in Jodringkehnen; gest. 27. März 1934 in Düsseldorf), Maurer, Kommunist, wegen der angeblichen Beteiligung an der Ermordung des SS-Scharführers Kurt Hilmer im Jahr 1932 in der Strafanstalt Ulmer Höh mit dem Handbeil hingerichtet
Walter Möller (geb. 28. Januar 1905; gest. 1. August 1933 in Altona), Kommunist, durch Enthaupten hingerichtet
Matthias Josef Moritz (geb. 1913; gest. 27. März 1934 in Düsseldorf), Arbeiter, Kommunist, wegen der angeblichen Beteiligung an der Ermordung des SA-Scharführers Hilmer im Jahr 1932 in der Strafanstalt Ulmer Höh mit dem Handbeil hingerichtet
Emil Schmidt (geb. 1884; gest. 27. März 1934 in Düsseldorf), Arbeiter, Kommunist, Stadtverordneter in Düsseldorf, wegen der angeblichen Beteiligung an der Ermordung des SS-Scharführers Kurt Hilmer im Jahr 1932 in der Strafanstalt Ulmer Höh mit dem Handbeil hingerichtet
Walter Siedelmann (gest. 20. März 1934 in Königsberg), wegen der angeblichen Ermordung eines SA-Mannes vom Schwurgericht Königsberg zum Tode verurteilt und hingerichtet[217]
Bruno Tesch (geb. 22. April 1913 in Kiel; gest. 1. August 1933 in Altona), Kommunist, durch Enthaupten hingerichtet
Otto Wäser (geb. 1912; gest. 30. November 1933 in Köln), Arbeiter, Kommunist, wegen der angeblichen Beteiligung an der Ermordung von SA-Leuten im Gefängnis Klingelpütz mit dem Handbeil hingerichtet
Bernhard Willms (geb. 1908; gest. 30. November 1933 in Köln), Arbeiter, Kommunist, wegen der angeblichen Beteiligung an der Ermordung von SA-Leuten im Gefängnis Klingelpütz mit dem Handbeil hingerichtet
Karl Wolff (geb. 17. September 1911; gest. 1. August 1933 in Altona), Kommunist, durch Enthaupten hingerichtet
Marinus van der Lubbe (gest. Januar 1934 in Leipzig), beschuldigt als Reichstagsbrandstifter, in Leipzig durch Enthaupten hingerichtet
Johannes Fick (geb. 1903; gest. 8. März 1934 im Hof des Burgklosters Lübeck), Kutscher, Reichsbannermitglied, war an einer Auseinandersetzung am 31. Juli 1932 (Reichstagswahl) beteiligt, bei der der SA-Mann Willi Meinen zu Tode kam, nachdem Fick und Karl Kaehding ihn verfolgten und mehrfach auf ihn einstachen, am 30. Juli 1933 verhaftet, am 16. September 1933 wegen gemeinschaftlichen Mordes vom Gericht Lübeck zum Tode verurteilt, im März 1934 mit dem Fallbeil hingerichtet[216]
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