Sonntag, 29. September 2019

1936 - Deutsches Reich




18. Februar 1936: Karl Müller (* 5. Februar 1903 Urach) verurteilt durch Schwurgericht Ulm, hingerichtet[23]

25. Februar 1936: Martin Keil (* 26. März 1911 in Annaberg, Sachsen), wegen Mord, begangen am 6. Dezember 1934 zwischen Eichhardt und Kloster Buch an Irma Keil, geb. Zwinzscher (* 24. Februar 1913 in Krumbach), zum Tode verurteilt und hingerichtet.

23. April 1936: Johann Bichler (* 15. März 1886 Langen) verurteilt wegen 3-fachem Mordes vom Schwurgericht Ravensburg, hingerichtet[23]

4. Juni 1936: Wladislaus Zelasny (* 13. Februar 1893 in Warschau), wegen Mordes, begangen am 13. Juli 1935 in Cantdorf an der Arbeiterin Erna Lisbeth Mretzig (* 4. Februar 1911 in Alt-Odernitz), zum Tode verurteilt und in Cottbus hingerichtet.

4. Juli 1936: Gotthilf Hasis (* 27. Mai 1916 in Mönsheim), Hilfsarbeiter, wegen Mordes und schweren Raubes, begangen in Schwieberdingen bei Ludwigsburg am 11. Oktober 1935 an Wilhelmine Rothacker (* 13. September 1867 in Schwieberdingen), zum Tode verurteilt und hingerichtet.

28. Juli 1936: Christian Hammer (59 Jahre, Stillau (Kreis Ellwangen)) verurteilt wegen Mordes vom Schwurgericht Ellwangen, hingerichtet[23]

13. August 1936: Hans Giese (* 25. Juli 1904 in Bottrop), wegen der Entführung des zwölfjährigen Sohnes des Bonner Kaufmanns Hermann Hellings wegen erpresserischer Kindesentführung zum Tode verurteilt und hingerichtet.

28. September 1936: Helmut Kionka (* 10. November 1906 in Breslau), Schauspieler, wegen Betätigung als Kurier für regimekritische Gruppen festgenommen, wegen Landesverrats im Mai 1936 zum Tode verurteilt und in Berlin hingerichtet.

4. November 1936: Etkar André (* 17. Januar 1894 in Aachen), kommunistischer Funktionär, im März 1933 festgenommen, am 10. Juli 1936 zum Tode verurteilt und in Hamburg durch Enthaupten hingerichtet.

25. November 1936: Wilhelm Hartenstein, Händler (*10. August 1890) aus Minden, vom Schwurgericht Bielefeld am 16. Juni 1936 wegen Mordes zum Tode verurteilt, im Hof des Gerichtsgefängnisses Bielefeld mit dem Handbeil hingerichtet (Scharfrichter Carl Gröpler, Magdeburg).[47]

27. November 1936: Albert Rüdiger (* 1. Dezember 1911 in Altwasser), Kutscher und Arbeiter, wegen Mordes und Sittlichkeitsverbrechens, begangen am 25. August 1935 in Berlin-Marienfelde an Erna Vogel (* 6. Mai 1923 in Schlottnig), zum Tode verurteilt und hingerichtet.

15. Dezember 1936: Werner Schußmann (* 9. Februar 1914), wegen Mordes, begangen an dem Nachtwächter Richard Helmbold (* 1874) auf dem Hof der Maschinenfabrik Sangerhausen am 31. Dezember 1935, in Nordhausen hingerichtet.

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