Donnerstag, 10. Januar 2019

Fallbeil - JVA - Dortmund

Anbei eine Skizze des Dortmunder Hinrichtungskomplexes. Es bestand aus einem Vorraum, einem Hinrichtungsraum mit der Guillotine und einem Autopsieraum (Leichenhalle). Der Vorraum war mit einem schwarzen Vorhang vom Hinrichtungsraum getrennt. Es ist interessant festzustellen, dass der Verurteilte nach dem Öffnen des schwarzen Vorhangs die Seite des Fallbeils sehen würde und nicht das Ende seiner Bank, wie dies in den meisten anderen Hinrichtungsräumen der Fall war. Anscheinend musste der Fallbeil wegen der begrenzten Breite dieser Räume seitlich montiert werden. Jedes Zimmer war etwa 3 x 5 Meter groß. Die Skizze zeigt die Abmessungen der Fallbeil-Bank und sogar die Position des Bodenablaufs

Attached is a sketch of Dortmund execution complex. It consisted of an anteroom, an execution room with the guillotine, and an autopsy room (morgue). The anteroom was divided from the execution room with a black curtain. It is interesting to note that once the black curtain was opened, the condemned would see the side of the fallbeil, not the end of its bench as was the case in most other execution rooms. Apparently the fallbeil had to mounted sideways due to limited width of these rooms. Each room was about 3 X 5 meters in dimension. The sketch shows the dimensions of the fallbeil bench and even shows the location of the floor drain.

Source: Lebenslanglich Todesstrafe by Friedrich Kupperbusch and Oliver Becker

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