Samstag, 27. Januar 2018

Fallbeil aus Butzbach


Das Fallbeil aus Butzbach, war nach dem 1. Weltkrieg (vor der ersten Hinrichtung vom 5. 11. 1921) von Mainz nach Butzbach gelangt. 

In Archivunterlagen ist noch der Aufstellungsplan für Butzbach (ein Bauplan) erhalten, der notwendig war, da die Mainzer Guillotine (die alte Mainzer Revolutions-Guillotine, mit der am 21. Nov. 1803 auch der bekannte Räuberhauptmann Schinderhannes hingerichtet wurde) zu hoch war. 

...in der Zeit des Nationalsozialismus wurden im Butzbacher Gefängnis politische Gegner, Sozialdemokraten und Kommunisten, aber auch Geistliche, inhaftiert. Die Häftlinge hatten für die Butzbacher Schuhfabrik und den Offenbacher Rüstungsbetrieb der Maschinenfabrik Heyne GmbH zu arbeiten. Im so genannten Bunker des Gefängnis fanden die Verhöre der politischen Häftlinge statt, dies unter schweren Misshandlungen. Einige der Inhaftierten verstarben aufgrund der Misshandlungen, der schlechten Versorgung oder wurden ermordet. 

Bis 1937 wurden sieben Personen durch das Fallbeil hingerichtet. 

Das Fallbeil wurde danach in das Gefängnis Preungesheim gebracht. 

Im April 1945 wurden die 1200 Gefangenen, die zu diesem Zeitpunkt im Butzbach interniert waren, von amerikanischen Truppen befreit.verbracht.





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